Komplementärmedizin

Komplementärmedizin

Unter Komplementärmedizin versteht man alternative Verfahren, welche die Schulmedizin ergänzen sollen. In meiner Praxis wende ich neben der Osteopathie bei gegebenem Anlass unter anderem Praktiken wie Ohrakupunktur und Neuraltherapie an. Oftmals lassen sich diese Verfahren sinnvoll in eine Behandlung integrieren.

Ohrakupunktur

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur wurde von dem Franzosen P.Nogier entdeckt und entwickelt.
Er erhielt den ersten Anstoß für seine Entdeckung durch einen Patienten mit chronischen Ischialgie- Beschwerden, die durch spezifisch gesetzte Akupunkturnadeln im Ohr eliminiert werden konnten. Anschließend forschte er weiter und wendete diese Technik bei Erkrankungen von verschiedenen Systemen an (z. B. Bewegungsapparat, Organ- und Hormonsysteme). Das Erklärungsmodell der Ohrakupunktur besteht darin, dass der gesamte menschliche Organismus im Ohr abgebildet und über Leitungsbahnen verbunden ist. Die topographisch definierten Punkte im Ohr stimmen oftmals mit den angegebenen schmerzenden Bereichen der Patienten überein.

 

Neuraltherapie

Neuraltherapie

In der Neuraltherapie werden durch die Injektion eines Betäubungsmittels akute und chronische Erkrankungen behandelt. Die Brüder Ferdinand und Walter Huneke haben diese Regulationstherapie entwickelt. Durch die punktuell gesetzten Injektionen werden Funktionsstörungen des gesamten Organismus aktiviert oder auch gedämpft, um reflektorisch die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Man unterscheidet in der Neuraltherapie zwischen Segment- und Störfeldtherapie. Bei der Segmenttherapie werden Injektionen unter die Haut appliziert, um in Verbindung stehende Organe anzusteuern und zu therapieren. Die Injektionen werden oberflächlich gesetzt und oft als Quaddeln bezeichnet.


Die Störfeldtherapie wird eingesetzt um zielgerichtet Verletzungen, oftmals mit Narbengewebe, zu lösen. Nach der Behandlung können sich dadurch auch weit entfernt liegende Schmerzpunkte lindern lassen.